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XC Worldcup – Albstadt Videos & mehr

Am 28. Mai konnten Mountain Bike Fans die zweite Runde des UCI Cross-Country Mountain Bike World Cup presented by Shimano live auf Red Bull TV verfolgen. Erstmalig wurde von Red Bull TV das gesamte Renngeschehen neben dem englischen Stream, auch mit deutschem Kommentar angeboten. Christopher Ryan hat das Rennen mit niemand Geringerem als dem dreifachen Weltcupsieger und dreizehnfachen deutschen Meister Mike „The Bike“ Kluge im deutschen Live-Stream begleitet.

Ergebnisse und Hintergründe gibt es HIER (Infos inside)!

HIER geht es zu den Replays mit deutsch-sprachigen Moderatoren: KLICK

Mehr auf redbull.tv/uci. Weitere aktuelle Informationen und actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountain Bike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

DIE JAHRE DAVOR:

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Mit dem zweiten XC Worldcup Stopp in Albstadt war uns ein rasantes Rennwochenende sicher. Die komplette XCO Weltspitze versammelte sich zum einzigen XCO UCI Mountain Bike World Cup Stopp in Deutschland. Bei der vierten Auflage auf der Schwäbischen Alb ging es um viel mehr als „nur“ um die nächsten Weltcup-Punkte. Vielmehr hatten die besten Cross-Country-Fahrer der Welt die letzte Chance, die Startplätze bei den Olympischen Spielen für ihre Nation zu sichern. Red Bull TV übertrug die Rennen in Albstadt am Sonntag live online, mobil und auf ausgewählten Partner-Plattformen. Der Broadcast der Frauen ist im Replay hier anzuschauen: LINK REPLAY DAMEN), bei den Männern kommt Ihr so zum Replay: (LINK REPLAY HERREN) los.

Foto: sportograf.com

Foto: sportograf.com

Favoriten beim XC Worldcup 2016 in Albstadt

Stichtag für die Olympia-Qualifikation ist der 24. Mai. Am kommenden Mittwoch wird dann die UCI Weltrangliste veröffentlicht, die definiert, wie viele Athleten aus jeder Nation sich in den Flieger zu den olympischen Spielen in Rio de Janeiro setzen dürfen. Die finalen Entscheidungen werden also an diesem Wochenende in Albstadt fallen. Für die deutschen Fahrer und Fahrerinnen gibt es unterschiedliche Ausgangslagen. Die deutschen Herren befinden sich noch im Zweikampf um einen dritten Startplatz bei Olympia und müssten 277 Punkte mehr als die tschechischen Kollegen einfahren, wenn sie als Trio in Rio an den Start gehen wollen. Ein zugegebenermaßen schwieriges Unterfangen. Während die Deutschen noch um die Anzahl an Startplätzen bangen, haben die Nachbarn aus der Schweiz ein Luxusproblem. Zwar steht bereits die maximale Anzahl von insgesamt drei Teilnehmern fest, doch tummeln sich derzeit acht Schweizer Fahrer in den Top 20. Wer wird sich neben Nino Schurter, der im Grunde gesetzt ist, an die Startlinie in Rio stellen?

Interview mit Sabine Spitz vor dem Albstadt Worldcup: Die gerade erst mit ihrer EM-Medaille beglückte Veteranin zeigt, dass sie nach wie vor ganz vorne mitfährt. Auch wenn die Albstädter Strecke nicht unbedingt zu ihren Lieblingen gehört, sieht sie dem Rennen optimistisch entgegen.

Mit welchen Erwartungen gehst du nach Albstadt?
Sabine: Das Streckenprofil in Albstadt ist ja nicht so ganz auf meine Qualitäten zugeschnitten, da sind die Kletterspezialistinnen im Vorteil. Aber das Ziel ist es auf jeden Fall, unter die Top 10 zu fahren oder vielleicht sogar noch etwas mehr, wenn die Tagesform stimmt. Die EM Medaille vor zwei Wochen gibt mir da auf jeden Fall Rückenwind. Das Anforderungsprofil dort war dem von Albstadt ganz ähnlich.

Was ist das Besondere an Albstadt?
Sabine: Die extrem steilen Anstiege und die vielen Höhenmeter auf der relativ kurzen Runde. Das ist diesbezüglich einer der schwierigsten und anspruchsvollsten Kurse überhaupt im internationalen Mountainbike-Sport. Wir sind letztes Jahr sieben Runden gefahren mit je 180hm, also in Summe knapp 1400hm in 1:30h und das hoch und runter, das sagt schon einiges. Bei so vielen Höhenmetern sind die Leichtgewichte eindeutig im Vorteil.

Wie schätzt du die heimische Konkurrenz ein?
Sabine: Das ist natürlich für alle Deutschen ein Saisonhöhepunkt, so dass sich alle sehr gut darauf vorbereitet haben. Insofern schätze ich auch die heimische Konkurrenz sehr stark ein. Aber letztlich ist entscheidend, wie man sich im internationalen Konkurrenzumfeld behauptet. Wenn da mehrere Deutsche vorne mit dabei sind umso besser.

Inwiefern hilft deine Rennerfahrung mit dem Leistungsdruck umzugehen?
Sabine: Eigentlich habe ich schon immer sehr gut geschafft mit Leistungsdruck umzugehen. Schon bei meinen ersten Olympischen Spielen in Sydney war das eigentlich kein Problem. Das ist und war sicher schon immer eine Stärke von mir. Und die Erfahrung über die vielen Jahre hilft da natürlich zusätzlich.

Fahren die Olympischen Spiele im Hinterkopf mit?
Sabine: Ja die fahren eigentlich seit dem ersten Trainingstag mit und sind für mich die Motivation, dieses Jahr nochmals Vollgas zu geben. Es ist jetzt aber nicht so, dass ich am Start stehe und an Rio denke. Jedes Rennen für sich braucht die volle Konzentration und hat für sich genommen seine Bedeutung, auch wenn das große Saisonziel natürlich die Olympischen Spiele sind.

Den deutschen Frauen um die 45-jährige Sabine Spitz, die erneut ihre Top-Form mit einem fünften Platz in Cairns unter Beweis stellte, sind drei Startplätze für die olympischen Spiele bereits sicher. Neben Spitz wird das deutsche Talent Helen Grobert alles geben, um vor den deutschen Zuschauern einen guten Eindruck zu hinterlassen. „Ich freue mich richtig auf das Rennen. Es ist eine ungewöhnliche Situation vor heimischem Publikum zu fahren und da will ich einfach zeigen, was ich drauf habe“, so die 24-Jährige. Grobert zeigte bereits in Cairns, dass mit ihr in dieser Saison zu rechnen ist. „Es ist mein Ziel, die Form von Cairns zu halten und dem Bundestrainer zu zeigen, dass ich eine gute Option für Rio bin. Ich hoffe, dass ich am Sonntag und in den folgenden Rennen noch einen draufsetzen kann. Eine Top 10 Platzierung wäre ein super Ergebnis. Wenn auch noch ein bisschen Glück auf meiner Seite ist, kann ich eine richtig gute Show liefern“, zeigt sich Grobert selbstbewusst.

Die deutsche Herren-Hoffnung ist in diesem Jahr Manuel Fumic, der momentan Viertplatzierte der Weltrangliste. Er möchte seine Position in der Weltspitze zementieren. Dazu müssen 190 Höhenmeter auf dem 4,2 Kilometer langen Kurs überwunden werden. „Es geht steil bergauf und ist ein wenig wie eine Autobahn. Es gibt mehrere Spuren auf dem Track, die linke Spur ist die schnellste. Es ist eine absolute Vollgas-Strecke und physisch sehr anstrengend“, so Fumic. Die Abfahrten sind technisch nicht so anspruchsvoll, aber sehr rutschig und unberechenbar. Zudem werden zwei knackige Anstiege den Fahrern alles abverlangen. „Die steilen Streckenabschnitte bringen einen in den roten Bereich und das macht es schwer, die vermeintlich einfachen Abfahrten sauber zu fahren. Ich hoffe das Wetter hält, damit es nicht zu einem Glückspiel wird.“ Beim Red Bull Dual Climb auf dem Weg zum Devil’s Corner werden die meisten packenden Zweikämpfe erwartet. „Das Streckenprofil liegt mir nicht so, zudem war ich in der letzten Woche gesundheitlich angeschlagen. Vor deutschem Publikum zu fahren, motiviert mich aber sehr und ich fühle mich erholt. Schauen wir mal was passiert“, blickt der 34-Jährige optimistisch auf den Rennsonntag.

Mit Red Bull TV seid ihr live dabei, wenn die besten XCO-Fahrer der Welt beim XC Worldcup um die Startplätze für Olympia fahren – online, mobil über Android, iOS und Windows Phone und auf ausgewählten Partner-Plattformen in 194 Ländern, wie z.B. Apple TV, XBOX 360, Playstation 3+4, Amazon Fire TV (USA), Chromecast sowie dem vorinstallierten Kanal auf den Samsung Smart TVs (2011+).

Frauen-Start um 11.00 Uhr (LINK LIVESTREAM), bei den Männern geht es um 14.00 Uhr (LINK LIVESTREAM) los.

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